Arbeitsböcke selber bauen

Für Lackierarbeiten brauchte ich zwei Arbeitsböcke. Also schnell zum nächsten Baumarkt und für 5,99 € pro Stück, zwei Böcke mitnehmen. Als ich mir die Qualität der Böcke anschaute, zog sich mein kleines Heimwerkerherz zusammen. Die armen kleinen Böcke konnte man eigentlich nur noch für die Feuerschale verwenden, so schlecht war die Qualität – sofern man hier von Qualität sprechen darf. Das Holz war nicht nur krumm und schief, es war voller ausgeschlagener Astlöcher, schiefer Klappschenkel und schief eingedrehter Schrauben.

Also ab in die Eisenwarenabteilung und vier Scharniere und vier Klappschenkel gekauft – für 12,00 €…
In meiner Kellerwerkstatt angekommen, überlegte ich mir, wie mein Traumarbeitsbock denn wohl aussehen würde. Eigentlich genau wie im Baumarkt, allerdings mit gutem Holz, höher, stabiler und vor allem gerade. Also doch genau das Gegenteil von den armen kleinen Böcken aus dem Baumarkt.

Soweit meine bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Planung

Da in meinem Ausweis steht, dass ich 195 cm hoch bin – ob das noch so stimmt, weiß ich nicht – sollten die Böcke mindestens einen Meter Arbeitshöhe garantieren. Außerdem wollte ich meinen Restholzbestand weiter ausdünnen und kein neues Holz für die Böcke kaufen. Immerhin war ich ja heute schon im Baumarkt…

Als erstes suchte ich mir Latten raus, die für den Bau in Frage kamen. Dabei wollte ich das ganze Projekt schnell über die Bühne bringen, also kein Aushobeln und kein Schleifen. Alles was ich auf ein Maß von 60 x 30 mm sägen konnte kam somit in Frage.

Diese Leisten liegen bestimmt schon seit 5 Jahren bei mir herum…

Dabei soll man sich nicht wundern, welche Längen bei diesem doch recht kleinen Projekt zusammenkommen, etwa 13 lfm. habe ich benötigt…! So wurde es mit dem Material aus Restholz zum Schluss auch echt eng. Die kurzen Zwischenzargen sägte ich schließlich aus einem alten Balken, in dem sich doch tatsächlich eine Schraube versteckt hat… Meine Laune besserte sich dadurch nicht wesentlich. Meine Güte dieser Stress….!

Da liegen die beiden Böcke in ihrer Urform…

Letztendlich habe ich alles zusammengekriegt. Nun ging es an die Verbindungen und du ahnst es vielleicht schon: das habe ich mit dem Duodübler gemacht. War ja auch nicht viel und ich wollte nicht alles mit Schrauben machen. Ein weitere Unterschied zu den Baumarktböcken.
Also legte ich die Teile so aneinander, wie ich es mir vorgestellt habe – also laut meiner 3D-ähnlichen Zeichnung am Whiteboard – und markierte die Mitten für den Duodübler.

Mit Nummerierung kommt es zu keiner Verwechslung, nicht dass mir das schon mal passiert wäre….
Ich liebe ihn… meinen Duodübler…

Das Dübeln ging schnell von der Hand und so setzte ich die ersten Dübel mit etwas Leim ein.

Nach dem ersten trockenen Zusammensetzen war ich sehr zufrieden mit mir, der Welt und vor allem mit dem Duodübler. Somit stand dem Verleimen nichts mehr im Wege.

Eigentlich waren diese Zwingen auch nicht wirklich erforderlich, aber es gab mir kurzfristig ein besseres Gefühl…

Die Außenkanten der Auflageleisten habe ich mit einem Halbrundfräser abgerundet. Dadurch ergeben sich bei empfindlichen Werkstücken später keine Druckstellen.

Es folgte das Montieren der Scharniere und der Klappschenkel. Bei diesem Wort handelt es sich im Übrigen um eine eigene Kreation, weil mir der eigentliche Begriff bis jetzt immer noch nicht eingefallen ist…
Ich habe dabei nicht auf den genauen Winkel geachtet, sondern erst die Scharniere montiert, die Beine soweit auseinandergeklappt, bis ich ein gutes Gefühl hatte und dann die Klappschenkel angebaut. Ich komme mit den Böcken somit auf eine Arbeitshöhe von 99 cm. Da behaupte nochmal einer, wir Heimwerker sind gefühllos…

UND FERTIG! Ich habe tatsächlich etwa 2 Stunden gebraucht, um diese beiden traumhaften Designer-Arbeitsböcke herzustellen. Dabei war das Suchen der in Frage kommenden Latten der größte Zeitfaktor. Sehen doch toll aus, oder?

Ein Traum von einem Arbeitsbock…

Nun konnte ich endlich das machen, was ich bereits seit vier Stunden machen wollte… Lackieren… und zwar in einer äußerst angenehmen Arbeitshöhe, bei der mir nicht nach 5 Minuten der Rücken schmerzt.

Du hast nun also keine Ausrede mehr, dir nicht auch so tolle Böcke zu bauen. Also los, ab zum Baumarkt, um dir Scharniere und Klappdingsbumsteile zu kaufen und ab in die Werkstatt! 🙂

Herzliche Grüße
Frank
– der Kellerwerker

Restholzprojekte

Ich brauche Platz in meinem Keller. Aus diesem Grund habe ich in den letzten Wochen viel umorganisiert, aufgeräumt und vor allem weggeschmissen. Das war anstrengend, tat aber wirklich gut, vor allem nachdem ich gesehen habe, wie viel Platz ich dadurch gewonnen habe.

Es gibt aber einen wunden Punkt, den wohl alle Heimwerker haben: Das Restholzlager

nur ein kleiner Auszug…

Wir reden hier über ein Phänomen, über dessen Herkunft sich bereits Heerscharen von Wissenschaftler und Ehefrauen die Köpfe zerbrochen haben. Wie entsteht so ein Restholzlager und wie kann es sein, dass es so schnell so groß werden kann? Im Laufe der Zeit verteilt es sich über eine immer größere Fläche und es entstehen Ableger, die auch wieder rasant wachsen. Der gemeine Heimwerker ist schnell mit dieser Wucherung überfordert und sein Gehirn blendet den tatsächlichen Umfang völlig aus – ein Selbstschutz – ein Teufelskreis.

Auch mit erging es lange so, aber im Zuge meiner Umgestaltung musste ich eine Entscheidung treffen. Sie lautet: Alles was ich in den nächsten drei Wochen zu irgendetwas verarbeiten kann, wird verarbeitet, der Rest wird den Heimwerkergöttern in einer Feuerschale als Opfer dargeboten.

Also musste ich im ersten Schritt mir mal anschauen, was da eigentlich so alles gelagert wurde. Natürlich nur “gutes Zeugs”… dachte ich… Der Großteil bestand aber in Wirklichkeit aus Leimplattenresten, Leisten, Leistenabschnitte, Leisten aus Leimplatten, Leimplattenabschnitte aus Leisten, etwas Walnuss, Birke und Kirsche. Somit hat sich dieses Material auf Anhieb für Dekokram qualifiziert.

Ich bin der Typ Holzwerker, der oft etwas baut, weil ich z.B. eine neue Technik oder eine Maschine ausprobieren möchte und dann keinen Abnehmer für die gebauten Kunstwerke habe. So auch diesmal, allerdings fiel mir das auf bevor ich mit dem Werkeln anfing. Also fragte ich in meinem Umfeld herum, was gerade bei den Damen dekomäßig angesagt war und baute zielorientiert. Da ich gerade am Anfang des 3-Wochen-Plans bin, poste ich hier nach und nach die Bilder mit einer Kurzbeschreibung der fertigen Stücke. Vielleicht inspiriert das ja den einen oder anderen.

Tablett

Wir brauchten ein neues Tablett. Ich fand die Kombination Kirsche und Birke ganz nett. Ich wollte unbedingt abgeschrägte Seitenteile, eine Nut für den Boden und Verbindungen auf Gehrung. Das war etwas tricky mit der Einstellung der Kreissäge, aber einen Lerneffekt sollte das Ganze ja auch haben…

Beistelltische

Nun habe ich seit kurzer Zeit den Duodübler von Mafell und den musste ich ja nun an einem “richtigen” Projekt ausprobieren. Mir fiel spontan eine Zargenverbindung ein. Also baute ich zwei hohe und schlanke Beistelltische.

Übertöpfe

Da ich noch viele Abschnitte von Leimholzplatten herumliegen hatte, baute ich daraus Übertöpfe mit einem Kragen. Auch dafür nutzte ich den Duodübler und es ging wirklich hervorragend!

Holzherzen in Weiß

Herzen gehen immer und da in einigen Tagen Muttertag ist, passt dieses Verwertungsprojekt ganz ausgezeichnet. Ich hatte noch einige rohe Schalbretter herumliegen, die ich grob mit 80er Schleifpapier abschlieff. Ich erstellte mir eine Herz-Schablone, die genau auf die Breite der Bretter passte, zeichnete alles an, sägte sie an der Bandsäge aus, bohrte ein Loch hinein, schliff und rundete die Kanten ab und lackierte sie mit Kreidelack.

Holzherzen – Edelvariante

Da ich noch so viele Reststücke Walnuss und Birke gefunden habe, wollte ich die Herzen auch in einer Edelvariante bauen. Etwas dicker als die weißen Herzen und nur geölt. Also sortierte ich die Resthölzer, leimte sie zusammen und sägte wieder Herzen aus, allerdings eine Nummer größer. Es folgte wieder das Schleifen und das Abrunden der Kanten und dann viel Handschleifen… seeehr viel Handschleifen… bis 240er Korn. Aber sobald die Herzen mit Öl in Verbindung kommen, ist der ganze Aufwand vergessen. Sie sehen echt toll aus!

Teelichthalter / Minihocker /Tischchen…

Ja so genau ist mit nicht klar, was ich da jetzt gebaut haben soll, denn es wurden von jedem, der die Teile gesehen hat anders genannt oder verwendet… Meine ursprüngliche Idee waren Teelichthalter. Verwendet werden sie jetzt aber als Minihocker für Blumentöpfe, bzw. als Tischchen für Dekosachen. Leider habe ich vom Bau keine Fotos gemacht, deshalb hier die Kurzbeschreibung.

Ich sägte einen Großteil der Leimholzleisten quadratisch zu. Da dieses Leimholz 18 mm stark war, sägte ich es an der Kreissäge auch 18 mm breit. Ich überlegte mir die Größenverhältnisse und längte dann die Einzelteile an der Kappsäge mit Hilfe eines Stoppklotzes (ja richtig… ich schreibe nicht Stopblock… wir sind ja hier in Deutschland…)ab. Mit Leim und der Druckluft-Pinnagler baute ich erst jeweils zwei Rahmen und setzte diese dann zu einem Gestell in der Form eines offenen Quaders zusammen. Dieses Gestell leimte ich oben und unten auf passende Leimholzplatten. Da mir das aber zu langweilig aussah, sägte ich viereckige Leimholzplatten zurecht, die auf jeder Seite etwa 2 cm länger waren, als die Grundplatten und fräste ein Profil in die Kanten. Etwas Ähnliches habe ich bei dem Beistelltisch-Projekt gemacht. Dann leimte ich die größeren Platten oben und unten auf und habe alles grob geschliffen. Es folgte das Lackieren mit Kreidelack und dem “Veredeln” der Kanten mit Schleifpapier (Shabby-Look).

Das war der erste Schwung, aber es geht jetzt immer weiter. Wenn du immer auf dem neuesten Stand sein möchtest, kannst du mir auch auf Instagram folgen (kellerwerker).

Esszimmerlampe selber bauen

Seit vielen Jahren beklagen wir uns über zu wenig Licht über unserem Esszimmertisch. Der Tisch steht in einem Erker und wird tagsüber von drei Fensterfronten erhellt. Sobald das Tageslicht aber nicht mehr da ist, trifft man sein Essen mit dem Besteck nicht mehr, weil die nächste künstliche Lichtquelle zwei Meter hinter dem Esszimmertisch hängt…

Ich wollte eine große weiße Hängelampe, die zu unseren weißen Möbeln passt. Sie sollte genug Licht spenden, aber dimmbar sein. Für den Fall, dass meine Kinder nicht vergessen, dass sie Hausaufgaben aufhaben, sollte es hell genug sein, damit sie konzentriert lernen können. Bei diesem Projekt war also auch ein gewisses Wunschdenken vorhanden…

Material

Um die Oberflächenbehandlung möglichst einfach zu gestalten habe ich mich für 19 mm starkes MDF entschieden. Ich arbeite eigentlich nicht gerne mit MDF, weil es beim Sägen und Schleifen eine unglaubliche Staubentwicklung gibt. Aber für so eine Lampe ist es meiner Meinung nach das richtige Material. Es ist formstabil und die Oberflächenbehandlung geht relativ schnell. Es sei denn, man beachtet die Saugfähigkeit von MDF nicht, so wie in diesem älteren Beitrag.

Der Plan

Es folgte eine meiner weltberühmten Planungsskizzen.

Aus dem Internet bestellte ich mir ein LED-Panel, das ausreichend Helligkeit produzieren konnte und dimmbar war. Sogar den Warmton kann man einstellen. Wichtig war mir, dass das Panel möglichst dünn war, weil ich es ja einnuten wollte. Es misst gerade mal 8 mm.

Da es eine Hängelampe werden sollte, brauchte ich noch Drahtseile und ein Kabel. Außerdem brauchte ich eine Aufhängung an die Decke, die ich alleine und unkompliziert montieren konnte. Aber darüber machte ich mir erst später Gedanken, weil ich dazu absolut keine vernünftige Idee hatte. Da ich aber schon die Maße für die Deckenbefestigung im Kopf hatte, baute ich schon mal einen Rahmen.

Der Rahmen für die Deckenhalterung

Die Lampenfassung

Die Rahmenteile für die Lampenfassung sägte ich auch schon zurecht und setzte mit der Tischkreissäge eine passende Nut ein.

Ich ließ dabei die Teile etwas länger, weil ich sie ja später auf Gehrung verleimen wollte. Nachdem die Teile soweit fertig waren, habe ich sie mit einer speziellen MDF-Vorstreichfarbe behandelt. Die eigentliche Lackierung folgt später.

Das Panel hatte von Hause aus neun Aufhängelaschen an denen ich die Drahtseile befestigen wollte. Es fehlte also nur der Rahmen. Mit meiner Kapex war das kein Problem, ich kann mich immer auf die Winkeleinstellung verlassen.

Für solche Verleimungen ist mein Bandspanner wirklich hervorragend geeignet.

Um den Rahmen anschließend lackieren zu können, habe ich das Panel abgeklebt. Ich arbeite übrigens am liebsten mit dem Abdeckband von Tesa. Es ist superdünn, hält hervorragend und lässt sich Rückstandsfrei wieder entfernen. Und vor allem läuft keine Farbe unter die Ränder.

vorher…
nachher…

Immer noch der Rahmen…

Nun war aber immer noch nicht das Problem mit der Aufhängung gelöst. Mir schwebte vor, dass der Rahmen an die Decke montiert wird. Die Lampe hängt an einem Deckel, der auf den Rahmen gesetzt und mit zwei großen Schrauben rechts und links gesichert wird. Die Idee fand ich so toll, dass ich sie gleich umsetzte…

Der Deckel musste so konstruiert sein, dass er ohne Spiel im Rahmen sitzt. Dazu habe ich auf die Deckelinnenseite eine MDF-Platte geleimt, die den Innenmaßen des Rahmens entspricht.

Rechts und links habe ich zur seitlichen Befestigung von Außen zwei Klötze angeleimt und geschraubt. Von außen wird dann später durch den Rahmen jeweils eine Schraube eingeschraubt.

Ich war so stolz auf meine Lösung und habe mich richtig gefreut, dass ich sowas tolles erfunden habe. Eine Befestigung die die Lampenindustrie revolutioniert und ein völlig…. äh aber wie wird der Rahmen an der Decke befestigt…? Das habe ich in meiner völlig natürlichen Aufregung glatt vergessen…

MDF-Streifen sind meiner Meinung nach nicht stabil genug. Stahlprofile? Klingt schon besser aber wie bereite ich das so vor, dass die Montage an der Decke leicht von der Hand geht? Ich machte erstmal Feierabend, weil mir bei solchen Herausforderungen die Lösung meistens am nächsten Morgen beim Duschen einfällt.

Und tatsächlich! Am nächsten Morgen ging ich duschen und während mir das heiße Wasser auf den Kopf prasselte, zeichnete ich mit dem Finger ein Gestell an die Fliesen. Also das Schweißgerät ausbuddeln und los!

Ja den goldenen Schweißorden am blauen Band gewinne ich damit nicht, aber für meine Zwecke reichte es. Wichtig war, dass die Fläche zur Decke hin glatt war. Für die Befestigung an der Decke habe ich mehrere Löcher gebohrt, nur für den Fall, dass mal eine Schraube nicht greift.

Den Metallrahmen habe ich innen an den MDF-Rahmen geschraubt. Und wieder einmal bin ich so froh über meinen Winkelaufsatz für den Akkuschrauber… auch wenn ich ihn nur zweimal im Jahr benutze…

So sieht es aus, wenn es später an der Decke hängt. Seitlich werden die beiden Schrauben eingedreht.

Und so sah das Ganze nach dem Lackieren aus:

Nachdem alles lackiert war, montierte ich die elektrische Leitung und die Drahtseile.

Die Drahtseile zog ich einfach durch, so dass die beiden Enden an die Lampe montiert werden konnten.

Das dünne Kabel zur Lampe hin (unten rechts zu sehen) war mit einem Drahtgeflecht ummantelt, damit es sich von den Drahtseilen nicht so abhebt.

Die Montage

Es folgte die Montage. Zuerst schraubte ich die Deckenhalterung an. Das schöne am Altbau ist, dass die Decken unter dem Putz direkt eine Holzlage haben. Ich brauchte also nur mit 80er Spax die Halterung anschrauben.

Es folgte der Deckel. Durch das MDF und den Stahlrahmen war das Teil ziemlich schwer, aber die Montage klappte auf Anhieb!

Nun montierte ich die Lampenfassung mit dem Panel. Das hört sich jetzt so einfach an, allerdings hatte die Lampenfassung auch ein anständiges Gewicht vorzuweisen und ich musste alles alleine machen. Also zog ich die Drahtseile erstmal nur durch die Laschen und fixierte alles mit Kabelbindern. Anschließend richtete ich alles ordentlich aus und sicherte sie mit Schraubklemmen

Da hängt sie nun also und wir sind mehr als zufrieden mit dieser Lösung. Für das Verstellen der Helligkeit und des Warmtons gibt es eine Fernbedienung, die wir immer auf die Lampe legen, damit sie nicht verloren geht.

Kosten und Zeitaufwand

Das Panel war mit etwa 90 € recht teuer. Die Drahtseile, sowie die Klemmen habe ich aus dem Internet bestellt. Zusammengerechnet hab eich etwa 130 € ausgegeben und circa drei Tage gebaut – also inklusive Trocknungs- und Duschzeit…

Ich hoffe dir gefällt die Lampe auch. Herzliche Grüße

Frank – der Kellerwerker

Kosmetiktücherbox bauen

Die Monate November und Dezember 2018 waren für mich die Werkstatt-Monate. Ich habe mir viele neue Werkzeuge und Maschinen zugelegt und ziemlich viel gebaut. Viele Dinge waren für Weihnachten gedacht, so auch dieses kleine Projekt.

Da ich neuerdings mehr mit Massivholz arbeite und mir die Bretter selber zuschneide und aushobel, kommen natürlich auch vermehrt Reststücke dazu, die ich sonst in so einer Form nicht herumliegen hätte. In diesem Fall hatte ich Kirsche und amerikanische Nußbaum in meiner Restholzkiste, die zu schade zum wegwerfen waren. Beim Einkaufen fand ich so eine Kosmetiktücherbox aus Pappe, die in Holzoptik bedruckt war. Dabei erinnerte ich mich an ein youtube-Video von David Picciuto, in dem er so eine Box baute. Es sah nicht sehr kompliziert aus, ist aber eine tolle Geschenkidee – vor allem in der Hauptjahreszeit des Männerschnupfens. Also ran ans Werk!

Die Idee ist also, eine Holzbox zu bauen, in die die Pappschachtel eingelegt und ein einfacher Holzdeckel mit Schlitz aufgelegt werden kann. Die Pappbox hat die Maße (BxTxH) 225 x 116 x 88 mm und geben somit die Innenmaße der Holzbox vor. Die Seitenteile (10 mm Kirsche) wollte ich auf Gehrung schneiden und verleimen, den Boden (4 mm Sperrholz) mit Nuten einlassen. Der Deckel (10 mm Nußbaum) wird mit einer ovalen Öffnung versehen und nur oben auf- und eingelegt.

Ich sägte also die Seitenteile mit der Tischkreissäge auf Länge und Breite und stellte dabei gleich die Gehrungen her.

Ich habe sonst die meisten Projekte mit Leimholz gebaut. Dabei kommt es in der Regel nicht so auf die Maserung und das entsprechende Bild an. Das ist hier natürlich anders und man kriegt nach und nach ein Gefühl dafür, wo man sägen muss und welche Teile wie zusammenpassen. Das dauert natürlich deutlich länger, ist aber im Endergebnis auch deutlich befriedigender. Diese Tatsache ist mir bei diesem Projekt das erste mal so aufgefallen. Aber ich schweife ab…

Die 4 mm Nut sägte ich mit der Tischkreissäge ein, da ich noch keinen Frästisch habe. Es geht aber damit auch sehr gut und vor allem sehr schnell.

Das Verleimen der Seitenteile erfolgt mit normalen Holzleim und Klebeband. Dazu werden die vier Seitenteile mit den Kanten exakt aneinandergelegt und ausgerichtet. Dann werden sie mit Klebeband fixiert. Du kannst auch nur die Übergänge mit Klebeband bekleben, aber ich habe festgestellt, dass eine vollflächiges Bekleben besser hält.

Nun drehst du die Teile um und gibst etwas Leim an die Schnittkanten. Jetzt klappst du die Teile zusammen, legst den Boden in die Nut und klebst alles mit weiteren Klebebandstreifen zusammen.

Zu Sicherheit und weil das Klebeband doch etwas verrutschte, habe ich die Box mit Einhandzwingen fixiert.

Während der Leim trocknete, habe ich mich um den Deckel gekümmert. Ich sägte ein passendes Brettchen so zurecht, dass es mit etwas Spiel in die Box eingelegt werden kann. Die Pappschachtel hat eine ovale Öffnung, die praktischerweise mit einem herausnehmbaren Pappstreifen geschlossen war. Diesen Pappstreifen habe ich als Vorlage für meine Deckelöffnung genutzt.

Ich ermittelte die Mitte des Pappstreifens und die des Deckels. Mit einem Vorstecher fixierte ich den Pappstreifen mittig auf den Deckel und zeichnete die Umrandung an.

Mit der Dekupiersäge sägte ich die Öffnung aus

Jetzt kam das erste mal mein Spindelschleifer zum Einsatz! Das ging richtig gut und bestätigte meine Kaufentscheidung… zum Glück… 🙂

Im Anschluss habe ich alles gründlich bis 220 Körnung geschliffen und geölt.

Ich nehme dabei immer ein Lackleinöl, das aufgrund der besonderen Herstellungsart sehr rein ist. Das nehme ich im Übrigen auch für Schneidebretter. Es ist sehr ergiebig und trocknet ziemlich schnell.

Da ich auch seit einiger Zeit stolzer Besitzer eines Lasergravurgerätes bin, habe ich die Box natürlich mit meinem Logo versehen…

So sieht nun das Ergebnis aus:

Das ganze Projekt hat etwa 2 Stunden in Anspruch genommen, wobei ich parallel noch andere Sachen gemacht habe. Ich finde, es ist eine tolle Geschenkidee und ein gute Möglichkeit, Restholz sinnvoll zu verwerten.

Ich hoffe, dir es gefällt dir auch.

Herzliche Grüße

Frank – der Kellerwerker

Wieder neues Werkzeug…

In meinem vorletzten Beitrag, der im Übrigen schon sehr lange her ist, habe ich über meine Neuanschaffungen in der Werkstatt berichtet. In den Wochen darauf kamen allerdings weitere neue Mitbewohner dazu, die ich dir natürlich nicht vorenthalten möchte:

Bandsäge

Ich nutze seit vielen Jahren eine alte Bandsäge von Inca. Ich habe sie gebraucht für 20 € gekauft und wieder flott gemacht, nachdem sie offensichtlich 20 Jahre in einer dunklen Ecke einer Lagerhalle herumstand. Sie hat eine Durchlasshöhe von 140 mm und ist nicht wirklich durchzugsstark. Für leichte Sägearbeiten war sie ausreichend, allerdings konnte ich damit keine Bretter oder Bohlen auftrennen. Das wollte ich aber…

Mir schwebte seit langer Zeit eine kräftige Bandsäge mit einer Durchlasshöhe von mindestens 20 cm vor. Da ich mehr mit Blockware aus dem Holzfachhandel experimentieren wollte, kam ich natürlich um diese Anschaffung nicht herum… hüstel…

Also informierte ich mich so gut ich konnte und kam auf die Sabre 350 von Recordpower. Als sie geliefert wurde, fiel mir siedendheiss ein, dass sich meine Werkstatt ja im Keller befindet und das 160 Kg Monster da irgendwie runter transportiert werden musste… Glücklicherweise war die Maschine teilzerlegt und ich fand einen netten Helfer, der mit bei dem schwersten Teil zur Hand ging.

Es war doch ein recht weiter Weg, bis die Maschine komplett einsatzbereit war. Im Lieferumfang war aber das benötigte Werkzeug (in hochwertiger Ausführung), sowie eine wirklich sehr gut gestaltete Anleitung. Ich brauchte etwa 3 Stunden dafür. Leider waren seinerzeit der Winkelanschlag, sowie das passende Fahrwerk nicht lieferbar, so dass ich mir mit zwei Schwerlastrollen eine provisorische Lösung gebaut habe.

Tja was soll ich sagen… “ein kleiner Schnitt für die Menschheit, ein großer für mich…” Die Säge ist genauso, wie ich sie mir gewünscht habe. Groß und kräftig genug für meine Projekte und mobil genug für meine kleine Kellerwerkstatt. Mittlerweile habe ich mir verschiedene Sägebänder zugelegt und alles mögliche gesägt. Auch der Winkelanschlag und das Fahrwerk sind eingetrudelt. So einfach, wie es in den einschlägigen youtube-Kanälen vorgeführt wird ist es mit dem Auftrennen von Brettern im Übrigen nicht, aber auch hier macht Übung den Meister…

Hobelmaschine

Seit vielen Jahren habe ich eine Hobelmaschine, mit der ich von Anfang an unzufrieden war. Daher möchte ich auch gar nicht weiter über diese Maschine schreiben. Ich habe sie verkauft und mir eine neue Hobelmaschine – also einen kombinierten Abricht-Dickenhobel gegönnt. Die Auswahl war allerdings ziemlich schwierig. Ich liebäugelte mit einer Hammer oder einem größeren Modell von Recordpower, aber da waren ja noch die Kellerstufen und die erforderliche Mobilität. Sie musste auf jeden Fall rollbar sein und durch meine schmalen Kellertüren (70 cm) passen. Daher entschied ich mich für die PT260 von Recordpower. Die Wahl fiel auf auf diesen Hersteller, weil ich mit meiner neuen Bandsäge von Recordpower sehr zufrieden bin. Es handelt sich um eine eher kleinere Hobelmaschine, die nahezu baugleich auch von Holzstar und anderen Herstellern gebaut wird. Sie weist eine maximale Hobelbreite von 260 mm auf und wird mit einem Fahrgestell geliefert.

Der Aufbau war nicht sehr problematisch, allerdings habe ich ewig gebraucht, um die Messer richtig einzustellen. Ich führe das einfach mal auf meine mangelnde Erfahrung in diesem Bereich zurück. Die Maschine tut was sie soll, im Nachhinein hätte ich mich aber lieber doch für eine Nummer größer entscheiden sollen. Ich kann allerdings gar nicht so genau sagen warum. Vielleicht weil solche Kleinigkeiten, wie die billig wirkende Absaughaube oder das schlecht festzustellende Fahrwerk den Gesamteindruck trüben.

Auf jeden Fall eröffnen sich nun mit der Kombination Bandsäge und Hobelmaschine ganz andere Möglichkeiten der Massivholzbearbeitung.

Zylinderschleifmaschine

Eine Maschine bei der sich bei Hobbyholzwerkern die Geister scheiden ist zweifellos die Zylinderschleifmaschine. Die einen sagen, sie ist im Privatbereich eher unnötig, die anderen schwören darauf aufgrund der schnellen und gleichbleibenden Ergebnisse.

Da ich im Dezember viele Schneidebretter auf meiner ToDo-Liste hatte, entschied ich mich für den Kauf einer Zyklon 405 von Holzstar. Die Zahl 405 steht sinngemäß für die maximale Schleifbreite. Auch bei dieser Maschine stand für mich die Mobilität im Vordergrund. Dieses Modell wird serienmäßig mit einem Fahrwerk und seitlichen Tischverbreiterungen geliefert.

Im Nachhinein sind diese Tischverbreiterungen zwar sehr nützlich, sorgen aber dafür, dass die Maschine nicht durch die Türen passen. Das Abnehmen und Anbauen ist aber etwas aufwändiger, weshalb ich die Schleifmaschine erstmal in der Werkstatt stehen lasse. Wenigstens bis ich die Tischverbreiterungen klappbar gemacht habe – die Scharniere liegen nun schon längere Zeit auf meiner Werkbank…

Ich bin sehr zufrieden mit der Schleifmaschine. Wer allerdings so wie ich glaubt, dass man sie nur einschaltet und die Werkstücke wie durch eine Pizzabackmaschine schiebt, dem sei versichert, dass dem nicht so ist…

Bis ich ein Gefühl für die Einstellungen bekommen habe hat es lange gedauert… sehr lange… Zwischenzeitlich wollte ich den Hersteller verklagen, den Erfinder dieser Art von Maschine verprügeln und alle Händler von Zylinderschleifmaschinen weltweit von weiteren Verkäufen dringend abraten. Es soll hier aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass die beiliegende Betriebsanleitung nicht sehr ausführlich und dementsprechend nicht umfassend hilfreich ist. Das beginnt schon mit dem Wechsel der Schleifbänder. Ich hatte parallel eine Rolle Schleifbänder bestellt, weil es hieß, man könne “handelsübliches Schleifband” nehmen. Allerdings stellte sich heraus, dass ich schmaleres Schleifband bestellt hatte, als der Hersteller offensichtlich vorgesehen hatte. Die Maschine wird mit 80er Schleifband geliefert, welches bereits auf der Schleiftrommel sitzt. Hätte ich die gleiche Breite gehabt, hätte ich das vorhandene Schleifband als Muster nehmen und die nachfolgenden Bänder entsprechend zurechtschneiden können. Man muss nämlich sowohl am Anfang, als auch am Ende das Band abschrägen, damit es in die Halteklammern passt. Nun musste ich herumexperimentieren, bis die Bänder einigermaßen passten.

Allerdings konnte ich die Funktion der Halteklammern nicht nachvollziehen – es stand auch nichts in der Anleitung, was mir geholfen hätte… Also musste ich auch damit herumexperimentieren und das entwickelte sich zu einer schmerzhaften Angelegenheit, weil ich mir dabei fast die Finger abgebrochen hätte! Dazu werde ich aber wohl nochmal einen eigenen Beitrag schreiben, weil diese Geschichte den Rahmen dieses Beitrages sprengen würde und ich mental noch nicht in der Lage bin darüber zu schreiben…

Jetzt bin ich aber sehr glücklich eine Zylinderschleifmaschine mein Eigen nennen zu dürfen und schätze die Vorteile, die so eine Maschine bietet. Vor allem das Erzielen von exakten Stärken bei Leisten und das gleichmäßige und schnelle Bearbeiten von Oberflächen sei hier erwähnt.

Zyklonsauger

Nein, es handelt sich nicht um einen Schreibfehler. Ich habe mir tatsächlich einen Zyklonsauger gekauft. Es handelt sich um eine kompakte Absauganlage mit zwei Motoren und einem intergrierten Zyklonabscheider.

Ausgangspunkt für die Anschaffung war die Tatsache, dass die alte Absauganlage von Scheppach nicht ausreichend Saugkraft für die Bandsäge hatte. Die Absauganlage nutzte ich schon lange für meine Tischkreissäge und später eben auch für die Bandsäge. Bei der Tischkreissäge fiel es mir nicht auf, dass die Saugleistung nicht ausreichte, aber bei der Bandsäge schon.

Die Absauganlage nimmt nicht viel Platz weg und steht auf Rollen – also perfekt für meine Werkstatt. Die Saugleistung ist der absolute Hammer, allerdings gilt das Gleiche für die Lautstärke… Ich habe mir aber gleich zwei “Schalldämpfer” mitbestellt. Es handelt sich eigentlich um etwa 2 Meter lange Schläuche, die auf die Abluftstutzen aufgesteckt werden. Ich zweifelte beim Auspacken stark an die Wirksamkeit, wurde aber eines besseren belehrt. Die Lautstärke ist sogar beim Betrieb beider Motoren nicht viel lauter als bei einem Haushaltsstaubsauger.

Auch wenn ich es vorher nicht geglaubt habe, hat die bessere Absaugung nicht nur zur Folge, dass weniger Späne umherwirbeln, sondern dass die Schnittgüte bei der Bandsäge besser ist. Vor allem beim Auftrennen von Brettern.

Filteranlage

Apropos herumwirbeln… Ich habe ja nur eine ziemlich kleine Kellerwerkstatt, die keinerlei Abluft nach Außen vorweist. Der erzeugte Staub, vor allem vom Schleifen wirbelt also fröhlich herum, bis er sich an möglichst ungeeigneter Stelle absetzt, um bei der geringsten Berührung erneut herumzuwirbeln. Das hat sich durch meinen neuen Werkstattsauger und den Zyklonsauger schon deutlich verbessert, allerdings schleife ich auch viele Sachen von Hand oder bohre, fräse oder mache sonst irgendwelchen Kram, der Staub erzeugt.

In den einschlägigen Foren habe ich immer mal wieder von einer Filteranlage gelesen, die genau dieses Problem angeht. Also habe ich mir auch so eine “Filterbox” bestellt, genauer das “Werkstatt Luftfiltersystem Serie AC400 von Recordpower”. Es mag hier der Anschein erweckt werden, dass ich in irgendeiner Weise mit dieser Firma verheiratet sein, dem ist aber nicht so. Recordpower kennt mich nicht und mir ist auch keine Person aus diesem Hause bekannt.

Eigentlich handelt es sich bei diesem Teil um einen Lüfter, der hinter einem Filter sitzt, die Raumluft umwälzt und dadurch filtert. Zusätzlich bietet dieses Gerät aber eine Zeitschaltung, sowie eine Fernbedienung, mit der man auch die drei unterschiedlichen Leistungsstufen einstellen kann.

Meine erste Maßnahme nach der simplen Installation war es, die Tür zu schließen und mit Luftdruck jede Ecke meiner Werkstatt auszupusten, während die Filteranlage auf höchster Stufe lief. Meine Güte lag da aber viel Staub herum… Aber die Filteranlage hat ganze Arbeit geleistet. Nach etwa einer halben Stunde herumpusten war meine Werkstatt so sauber, dass man problemlos eine Herztransplantation hätte durchführen können. Das passende Werkzeug ist ja auch vorhanden… 🙂

Im Alltag habe ich sie nur an, wenn ich Schleife oder fräse, bzw, wenn ich mal wieder “Großreinschiff” mache (ich wohne an der Küste…). Fazit: ich bin sehr zufrieden

alles sauber…

Kleiner Bandschleifer

Im Zuge der Bestellung der Filteranlage habe ich mir gleich eine kleine kombinierte Bandschleifer-/Tellerschleifmaschine mitbestellt. Die Bauart dieses kleinen Kerls gibt es von vielen anderen Herstellern, aber meine ist von … ja du kannst es dir sicherlich denken…

Viel gibt es nicht dazu zu schreiben. Sie funktioniert gut und ich nutze sie für ein Buchprojekt, an dem ich gerade sitze. Kleinere Werkstücke werden damit bearbeitet und das einzige, was ich später daran verändern werde, ist das Montieren eines Kletthalters für den Tellerschleifer.

Spindelschleifer

Aber wo wir gerade beim Schleifen sind, möchte ich dir nicht meinen neuen Spindelschleifer vorenthalten. Es handelt sich um das Modell von Triton mit der markigen Bezeichnung
“Oszillierender Spindel- und Bandschleifer TSPST450”. Hier ist der Name Programm und die Zahl 450 jagt dem gemeinen Holzwerker einen freudigen Schauer über den Rücken… Allerdings habe ich keine Ahnung was die 450 aussagen soll, vielleicht die Aufnahmeleistung…

Was sie aber kann ist wirklich beeindruckend. Sie hat einen Bandschleiferaufsatz für handelsübliche Schleifbänder (100×610 mm), sowie fünf Spindelgummis für Schleifhülsen in fünf unterschiedlichen Durchmessern und den jeweils dazu passenden Einlegeplättchen. Sowohl der Bandschleifer, als auch die Schleifspindeln drehen nicht nur, sie bewegen sich gleichmäßig auf uns ab! Das schont nicht nur die Schleifhülsen, sondern führt auch zu einer ziemlich guten Absaugleistung.

Was mich aber wirklich fasziniert hat ist die Tatsache, dass alle Zubehörteile an der Maschine verstaut werden können, wirklich alle! Somit kann ich sie bequem unter meine Werkbank stellen, wenn ich sie nicht brauche und alles bleibt zusammen. Das ist wirklich sehr vorbildlich.

Das Arbeiten mit der Maschine ist ziemlich einfach. Lediglich beim Bandschleifer musst du darauf achten, das Werkstück festzuhalten, damit es nicht durch die Werkstatt fliegt. Woher ich das weiß? Äh.. habe ich irgendwo gelesen…

So, das waren soweit alle neuen Maschinen, die in den letzten Monaten bei mir eingezogen sind. Reicht auch erstmal, wobei ich noch mit einem Frästisch inklusive neuer Oberfräse liebäugel… Leider habe ich aktuell wenig Zeit für die Werkstatt. Das heißt also, ich habe alles was sich der Heimwerker an Werkzeug wünscht im Keller stehen, leider kann ich sie nicht einsetzen, weil ich gerade keine Zeit dazu habe… Das es mal soweit kommt, hätte ich wirklich nicht erwartet…

Aber wir wollen nicht jammern, es kommen auch wieder andere Zeiten. Ich werde jetzt nach und nach einige kleinere Projekte aus den letzten Monaten hier posten. Solltest du Fragen zu den Maschinen haben, schreibe mir einfach eine Mail oder in das Kommentarfeld.

Herzliche Grüße

Frank

-der Kellerwerker

Schneeflocken vom Stück

Das erste mal seit langer Zeit fange ich rechtzeitig mit dem Basteln von Weihnachtsdeko an.

All die anderen Jahre ist die Vorweihnachtszeit mit Lichtgeschwindigkeit an mir vorbeigerauscht und dann war es zu spät oder ich hatte keine Zeit für die Werkstatt.

Dieses Jahr nicht! Wer mir auf Instagram folgt – du findest mich übrigens unter “kellerwerker” – konnte meine ersten Versuche mit dieser Technik verfolgen. Es handelt sich dabei um vier unterschiedliche Arbeitsschritte, die ich mir von dem Youtuber Steve Ramsey abgeschaut habe. Es ist ein klassisches “Restholzverwertungsprojekt” und und erfordert mindestens eine Tischkreissäge, bei der der Sägeblattwinkel verstellt werden kann. Also legen wir los!

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Werkstattupdate – neue Werkzeuge

Hallo liebe Freunde des fröhlichen Heimwerkertreibens!

Auch wenn ich zurzeit weder oft noch regelmäßig neue Beiträge schreibe, bin ich doch ständig am Herumwerkeln. Aus diesem Grund möchte ich dich auf den neuesten Stand bringen, denn es hat sich einiges getan in meiner Werkstatt. Ich möchte vorher darauf hinweisen, dass ich alle Maschinen und Werkzeuge selbst bezahlt und sie auch bei unterschiedlichen Händlern gekauft habe, die hier nicht erwähnt werden. Es handelt sich also nicht um Werbung!

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Rustikalen Gartentisch günstig selber bauen

Meine Schwiegereltern haben sich einen neuen Gartentisch gewünscht – einen rustikalen und massiven und möglichst einen günstigen. Also ran ans Werk und einen rustikalen Gartentisch günstig selber bauen.

Die Maße waren wie folgt vorgegeben: Höhe etwa 80 cm, Breite etwa 200 cm und die Tiefe etwa 80 cm.

So sah mein Entwurf aus:

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Messergriff selber bauen

Seit Jahren haben wir ein Brotmesser, von dem wir eigentlich gar nicht so genau wissen, wo es herkommt. Irgendwann war es plötzlich da und es ist das einzige Brotmesser in unserem Messerfundus, das den Namen “Brotmesser” wirklich verdient.

Es schneidet ganz hervorragend aber eines Tages lösten sich die Schalen des Messergiffs und so lag es lange mahnend auf unserem Kühlschrank, um repariert zu werden. Nun war es soweit: ich wollte einen neuen Messergriff selber bauen…

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Neue Schubladen für ein altes Regal

Da ich ja gerade dabei bin, meine Werkstatt neu zu organisieren und vor allem mal auszumisten, fiel mein Augenmerk auf mein altes Regal. Ich glaube jeder hat so ein Regal, wo sich im Laufe der Jahre ganz viele Dinge ansammeln, die man irgendwann “bestimmt mal brauchen wird” oder die woanders einfach nicht hinpassen. Mein Regal war jedenfalls total zugemüllt und es war an der Zeit diesen toten Raum neu zu organisieren.

das war alles in dem Regal… übrigens rechts außen zu sehen

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