Hurra, mein Buch ist da!

Heute ist ein besonderer Tag für mich! Warum?
Heute erscheint “mein” Heimwerker-Buch in den Buchläden, auf Amazon und den bekannten Buchhändlern.
Der frechverlag hat mich kurz nach dem Tod meiner Frau angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, als Autor an einem Buch für Heimwerkerhacks mitzuarbeiten.
Ich dachte nicht weiter darüber nach, sondern sagte zu – ohne dass ich etwas von dem Verlag jemals gehört hatte. Es erschien mir als ein “Zeichen des Universums” und somit wartete ich gespannt auf die Dinge, die da kommen mögen.
Na ja, der Titel war soweit schon klar “222 Lifehacks rund ums Bauen, Renovieren und Sanieren” deshalb war mein Job auch eigentlich schon soweit definiert.
Ich musste also innerhalb einiger Wochen die “Hacks” zusammensammeln, kategorisieren, näher beschreiben und alles zum Verlag schicken. Mir zur Seite stand die bezaubernde Produktmanagerin Janina – vielen Dank nochmal für deine Geduld…
Ich ging also in meine Werkstatt und ließ mich von der Umgebung inspirieren. Innerhalb weniger Stunden hatte ich etwa 180 Hacks zusammen, die ich auf einen werkstattüblichen Schmierzettel kritzelte. “Mensch, das geht ja leicht von der Hand!”, dachte ich.
Die eigentliche Arbeit begann aber erst, denn die letzten 60 Hacks waren wirklich schwer zu finden… Aber nach vielen Stunden der Internetrecherche und kontinuierliches Generve meines Heimwerkerumfeldes (“weißt du noch einen Trick?— Nee, hab ich schon…”) hatte ich alle Hacks zusammen.
Nun ging es ans Ausformulieren und zwar so, dass es ein absoluter Laie versteht… Janina war sozusagen meine Testperson und schob mich immer wieder in die richtige Bahn.
Dann kam das wirklich spannende: das Fotoshooting in meiner kleinen Kellerwerkstatt! Alleine die Planung der Reihenfolge der Hacks hat mir schlaflose Nächte bereitet…
Michael, der Fotograf und Janina, die Produktmanagerin kamen hier nach Lübeck und wir verbrachten zu dritt knapp drei Tage mit dem Nachstellen meiner Hacks. Geplant waren etwa 60-80 Hacks fotografisch festzuhalten. Da es aber wirklich gut lief, haben wir etwa 180 Hacks geschafft! Der Rest wurde im Studio in Stuttgart fotografiert oder gezeichnet.

ausnahmsweise mal aufgeräumt…

Übrigens wurden auch Aufnahmen von mir gemacht – ich habe mich kurzerhand entschieden, die angestrebte Modell-Karriere nicht weiter zu verfolgen…
Es folgten immer wieder Änderungen, Ergänzungen, Fotoauswahlen, Layout-Kontrollen bis dann endlich die Deadline erreicht wurde und wir nichts mehr machen konnten. Komisches Gefühl…
Und nun ist es endlich in den Buchläden! Auch ein komisches Gefühl, aber ein richtig gutes!
Ich habe mir vorgenommen, in jedes Buchgeschäft in Lübeck zu gehen und nach “meinem” Buch zu fragen… 😀
So, nun kennst du exklusiv die Hintergrundgeschichte des neuesten Bestsellers in Deutschland und kannst jedem erzählen: “…ja, den verfolge ich schon lange auf seinem Blog…” 😀
Wenn du ein Exemplar unterschrieben haben möchtest, schick es mir einfach zu oder komm vorbei und ich signiere es dir… !
Zur Feier des Tages verlose ich eines meiner persönlichen Exemplare! Schreibe einfach einen Kommentar, warum Du das Buch unbedingt brauchst – bis zum  02.02.2018!
Herzliche Grüße
Frank
– der Kellerbuchautorwerker

Beistelltisch selber bauen

Mein Schwiegervater hat von uns zwei Sessel geschenkt bekommen, die wir nicht mehr nutzen. Dazu hat er sich einen kleinen Beistelltisch gewünscht. Mein erster Gedanke: “so einen Beistelltisch kann ich doch selber bauen…!” Allerdings habe ich im Moment recht wenig Zeit, deshalb musste die ganze Konstruktion sehr simpel und schnell zu bauen sein.

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“Cuttingboard” selber bauen

Ich wollte schon immer mal eines der oft auf Youtube gezeigten “Cuttingboard” selber bauen. Ein Versuch vor einigen Jahren klappte schon im Ansatz nicht, weil ich die erforderlichen Leisten einfach nicht gerade sägen konnte…

Mit meinem neuen Equipment funktioniert das aber sehr gut, deshalb habe ich mich kurzfristig und wie so oft ohne Plan einfach dran gemacht. Vielleicht lag es auch an der Tatsache, dass ich gerade meinen neuen Dickenhobel vom Makita geliefert bekommen habe…

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Neues vom Kellerwerker

Nun hatte ich wieder einige Wochen Pause, weil hier soviel los war, dass ich einfach nicht zum Schreiben kam. Ich kann nun endlich wieder einigermaßen ohne Krücken laufen und so gab es keinen Grund mehr für mich, von der Werkstatt fern zu bleiben… und einige Neuanschaffungen zu besorgen, z.B. eine neue Tischkreissäge… Hier ein kurzes Update, damit du siehst, dass es weitergeht.

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Umbau Dachgeschoss – Fußleisten und Laibung

Ein fröhliches ALOHA und willkommen zum vierten Teil der sagenumwogenen Erzähl-Reihe “Umbau Dachgeschoss” mit der Episode “Fußleisten und Laibung selber herstellen”.

Wie du vielleicht bemerken wirst, halte ich den chronologischen Ablauf nicht korrekt ein. Bevor ich nämlich die Fußleisten montierte, habe ich noch die Maler- und Lackierarbeiten erledigt. Dabei habe ich acht Türen samt Zargen, vier Fenster mit Rahmen lackiert und alle Wände komplett weiß gestrichen. Zum Glück hatte ich Hilfe. Das Laminat war nun auch in der ganzen Wohnung verlegt.

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Umbau Dachgeschoss – die Fußböden

Willkommen zum dritten Teil der Serie “Umbau Dachgeschoss” mit der Frage, warum ich es nicht “Umbau meines Dachgeschosses” oder so genannt habe. Ich weiß es leider auch nicht…

Neben dem Umbau des Badezimmers war die nächste größere Arbeit die Fußböden mit Laminat zu belegen. Warum? In zwei Wohnräumen lag  uralter Laminat (Buche…), der von seinen zahlreichen Bewohnern nur sehr ungenügend gepflegt wurde. Im Flur und in drei Zimmern lag Teppich der jeweils unter Denkmalschutz stand und in der Küche fanden wir einen löchrigen PVC-Boden vor, den ich vor 10 Jahren provisorisch verlegt hatte.


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Stahltresen bauen

Wieso baut der Kellerwerker einen Stahltresen?

In dem Friseursalon in dem meine Frau arbeitete, stand ein Tresen, der meinen optischen Anforderungen nicht genügte. Vor allem, nachdem ich eine neue Ladeneinrichtung gebaut habe.

Nach gefühlt zwei Jahren habe ich nun endlich das Video über den Bau des Empfangstresens erstellt. Die Bilder hatte ich bereits auf Facebook geteilt, aber einen richtigen Beitrag dazu gab es bisher nicht. Dem ging voraus, dass kurz nach Fertigstellung des Tresens, mein Laptop mit etwa 300 GB Video- und Bildmaterial gestohlen wurde. Darunter auch viele Arbeitsschritte zu diesem Projekt.

Ich habe nun aus den verbliebenen Resten versucht den Prozess zu beschreiben. Zugegeben, es ist nicht wirklich ideal, aber mit etwas gutem Willen, kann man sich das Video durchaus anschauen…:-)

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Umbau Dachgeschoss – das Gäste-WC

Willkommen zum zweiten Teil der Serie mit dem eingängigen Titel “Umbau Dachgeschoss”. Heute berichte ich über den Umbau des Gäste-WC. Viel Spaß!

Neben dem Badezimmer befand sich ein Gäste-WC. Nach Rücksprache mit dem neuen Mieter (einer ist geblieben, sogar während der Bauphase!) wurde das jedoch nie genutzt. Das fiel mir zwar schwer zu glauben, vor allem in einer WG mit männlichen Studenten, aber OK…

Um den Raum sinnvoll zu nutzen, habe ich ihn kurzerhand zum Hauswirtschaftsraum ernannt. Alle Sanitärinstallationen flogen raus und nur eine Anschlussmöglichkeit für eine Waschmaschine habe ich vorgehalten.

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Umbau Dachgeschoss – Badezimmer

Das ist der erste Teil der Serie “Umbau Dachgeschoss” und hier geht es um den Umbau des Badezimmers. Ich werde nicht so sehr auf alle Details, als vielmehr auf die “vorher/nachher-Situation” eingehen. Es ist also weniger eine Anleitung, als vielmehr eine Dokumentation des Umbaus.

Wir entschlossen uns, das ganze Bad zu entkernen, weil dort eine Studenten-WG für etwa 10 Jahre gehaust hatte. Sämtliche Ecken waren verschimmelt, es wurde dort in 10 Jahren weder einmal gestrichen, noch ordentlich geputzt. Das Bad war somit ein Totalschaden…. Statt Badewanne wollten wir eine Dusche einbauen und um das spätere Putzen zu erleichtern ein Wand-WC. Da wir bereits einen Schaden wegen eines fehlerhaft verlegten Abflußrohres hatten, wollte ich diese Schwachstelle auch gleich beseitigen.

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Meine Serie geht weiter, eine neue fängt an…

Tja, was soll ich sagen… Kaum dass ich mit meinen Kindern versuche einen einigermaßen normalen Alltag zu gestalten, breche ich mir den rechten Fuß… das Sprunggelenk um genau zu sein.

Jetzt heißt es erstmal Kopf… äh… Fuß hoch und auf der Couch liegen… genau mein Ding. Wie du aber siehst, passt das Bild und die Arbeit der Chirurgen thematisch zu diesem Blog. Auf die Frage, ob ich die lange Schraube selbst nach sechs Wochen ziehen könne, meinte der Arzt lächelnd:” Dafür haben sie gar nicht das richtige Werkzeug.” Daraufhin habe ich ihn angelächelt…

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