Für das Projekt “Balkondeck mit Geländer” habe ich Flachdübelverbindungen hergestellt. Dazu nutzte ich meine Oberfräse mit Spiralnutfräser und zwei unterschiedliche Frässchablonen, um jeweils die Nut in die Stirnseite und die Längsseite zu fräsen.

Für das Projekt “Balkondeck mit Geländer” habe ich Flachdübelverbindungen hergestellt. Dazu nutzte ich meine Oberfräse mit Spiralnutfräser und zwei unterschiedliche Frässchablonen, um jeweils die Nut in die Stirnseite und die Längsseite zu fräsen.
Wir waren in den Osterferien für drei Tage in Berlin.
Meine Frau hat kurzfristig ein Hotel gefunden, in dem wir mit vier Personen kostengünstig und ziemlich zentral übernachten konnten.
Es handelte sich um ein sehr altes Gebäude und war wohl früher ein Krankenhaus oder so etwas ähnliches. Es wurde in ein Hotel / Hostel umgebaut und wird überwiegend von jungen Leuten, also Schülergruppen, Rucksacktouristen, etc. genutzt (mann bin ich alt geworden…!)
Die Renovierungsarbeiten wurden… sagen wir eher oberflächlich ausgeführt. Es wurde nicht sehr viel Wert auf die Details gelegt und mir als passionierten Heimwerker fällt so etwas natürlich gleich auf, trotz Urlaub.
Seit Wochen nun habe ich leider nur sehr wenig Zeit für meine Werkstatt und für diesen Blog.
Das ist umso bedauerlicher, als das ich zum Beispiel immer noch die Freundschaftsbank fertigstellen will und ich noch andere Dinge auf meiner ToDo-Liste stehen habe.
Ich kaue nun schon seit Monaten auf der Idee herum, mir einen eigenen oszillierenden Spindelschleifer zu bauen.
Ich habe sogar schon einen Motor, den ich dafür nutzen könnte. Es handelt sich um einen alten Motor aus einem Schleifbock mit einer schnell drehenden Scheibe und einer langsam drehenden Naßschleifscheibe. An der Seite, wo die Naßschleifscheibe saß, sitzt eine Schnecke auf der Welle.
Um den Spindelschleifer auf und abfahren zu lassen, überlegte ich mir, die Schnecke zu nutzen und mit Zahnrädern den Hub zu generieren.
Du wunderst Dich sicherlich über den Titel.
Klar, was hat denn auch eine Tasse mit Heimwerken zu tun? Und wen interessiert es, wie hart so eine Tasse tatsächlich ist? Fällt sie auf den Boden, geht sie meistens kaputt.
In meinem Fall gingen fünf Bohrer kaputt…
Ich fange mal von vorne an: Meine Nachbarin hat im Internet ein Arrangement gesehen, bei dem eine Tasse mit einer Untertasse verbunden und als Futterhaus für Vögel genutzt wurde.
An die Seite der Tasse und in die Mitte der Untertasse wurde jeweils ein Loch gebohrt, mit einer Schraube verbunden und mit dem Henkel nach oben an einen Baum gehängt. Klingt ganz witzig und ist wohl recht einfach herzustellen… dachte ich und leider sagte ich es auch…
Ich bin ein großer Fan von dem youtube-Kanal von Tischlermeister Lothar Jansen-Greef.
Hier berichtet Lothar von seiner Arbeit als Tischlermeister und Restaurator. Er zeigt nicht nur traditionelle Arbeitstechniken aus der Tischlerei, sondern beschreibt von der Schellack-Politur bis hin zur Anwendung von Knochenleim alles mögliche.
Hier gelangst Du zu seinem youtube-Kanal
Inspiriert von seinen Ausführungen über Knochenleim, habe ich mir im Internet Knochenleim in Perlenform gekauft, um eigene Versuche durchzuführen.
Sie: “Ich hab doch gesagt, Du hast zugenommen.”
Er: “Das stimmt gar nicht, ich habe mich nur ganz normal daraufgesetzt!”
Sie: “Ja klar… So wie alle Kunden vorher auch…”
Er: “Das kann doch nicht angehen. Ich schau mir das mal an. Entschuldigung, darf ich mal?”
Das Sofa wird von der Wand gezogen und auf die Rückseite gelegt. Die Kundin tritt leicht erschrocken zur Seite.
Sie: “Kannst Du mal damit aufhören? Wir sind hier am arbeiten!”
Sie an die Kundin gerichtet “Entschuldigen Sie, aber mein Mann ist Heimwerker…”
Die Kundin schaut etwas verwirrt und geht noch einen weiteren Schritt weg.
Lieber Leser, liebe Leserin,
zwischendurch bringt der Kellerwerker ja auch mal Beiträge, die etwas abseits vom Heimwerken liegen.
In diesem Beitrag möchte ich über einen meiner Lieblingsblogger berichten, der eine Auszeit vom Heimwerken benötigt.
Du ahnst es vielleicht, ich schreibe hier über Marc und seinen Blog “Ich bin Heimwerker.de”
Marc startet mit einem neuen Blog “Blogkanone.de” und gibt hier seine Erfahrungen als altgedienter Blogger weiter. Er gibt seinen alten Blog (hoffentlich) nicht auf, braucht aber mal eine Pause von diesem Thema.
Ich kann diesen Wunsch nach einer Pause durchaus nachvollziehen, war ich doch vor meiner unfreiwilligen Blogpause auch echt gestresst.
Wer selbst keinen Blog betreibt, kann das vielleicht nicht so richtig nachvollziehen. Man schreibt ja nur nebenbei das auf, was man in seiner Werkstatt sowieso baut.
Stimmt! Aber es gehört eben doch noch viel mehr dazu. Das Projekt dauert in der Regel länger, weil man ja alles mit der Kamera dokumentieren muss. Dann folgt das Schreiben und ggf. das Bearbeiten der Bilder, usw.
Dann möchte man aber auch, dass die Beiträge gelesen werden. Also kommt noch Social Media und Netzwerken hinzu.
Würden die Beiträge tatsächlich gelesen, kommen Fragen in Form von Kommentaren und E-Mails, die auch nebenbei beantwortet werden sollten.
Es kostet also alles jede Menge Zeit, die mit Beruf, Familie und Freizeit in Einklang gebracht werden muss.
Das ist keinesfalls schlimm, hat doch jeder Blogger seine persönliche Motivation zu eben diesem Blog. Manchmal kommt es aber eben zu diesen Stresssituationen, weil man sich selbst zu sehr unter Druck setzt. “Die Beiträge müssen regelmäßig erscheinen, die Beiträge müssen anders sein als die der Anderen, die Beiträge müssen mindestens 500 Wörter haben, usw.”
Dann kommen noch irgendwelche Anfragen von Sponsoren oder Herstellern, die gerne Produkttest beauftragen wollen, aber im Gegenzug innerhalb einer bestimmten Frist auch einen (ehrlichen!) Artikel sehen wollen. Manchmal hat man auch die Gelegenheit, einen Gastbeitrag in einem anderen Blog zu veröffentlichen. Auch hier gibt es deadlines und Termine. Das kann dann ganz schnell stressig werden.
Letztendlich soll doch das Betreiben eine Blogs Spaß machen. Die wenigsten Heimwerker-Blogger, die ich kenne, machen das Hauptberuflich, sondern betreiben es als Hobby. Warum soll mir denn mein Hobby Stress bereiten?
Ich versuche zwar auch jede Woche einen Beitrag zu schreiben, aber wenn es denn mal nicht passt, mache ich mich auch nicht verrückt – ich hoffe, Du hast dafür Verständnis…
Ich bin gespannt auf das neue Projekt von Marc und hoffe, er findet wieder einen Zugang zu seinem alten Thema.
Viel Erfolg Marc!
PS: Dieser Artikel hat übrigens nur 416 Wörter…:-)
Hallo liebe Heimwerker und Freunde des guten Geschmacks!
Ich möchte mich hiermit offiziell aus meiner unfreiwilligen / freiwilligen Blogpause zurückmelden.
Ich habe Dich richtig vermisst, wirklich! Deshalb freue ich mich auch, dass die Blogpause beendet ist.
Was ist in den letzten drei Wochen geschehen?
Ich war also erstmal richtig krank. Dann ging es mir etwas besser und dann bis Heiligabend wieder richtig schlecht. Dann ging es wieder etwas besser und dann war schon fast Sylvester…
Meine Frau fragte dann am 27. Dezember völlig zurecht, ob ich denn das Salon-Projekt aus den Augen verloren hätte. Ihr erinnert Euch?
Es ging um eine 7,5 m lange Ablage, sowie eine einzelne 1,5 m lange Ablage, die in dem Salon meiner Frau die alten Ablagen ersetzen sollten. Zusätzlich sollte ich vorher die 88 m² Salonfläche mit Laminat versehen. Startschuß war der 2. Januar und Zeit hatte ich bis zum 4. Januar… Somit mussten die Ablagen vorher fertig gestellt werden, dass Laminat musste spätestens am 3. Januar verlegt sein, um die Ablagen und die Spiegel, sowie den ganzen Kleinkram wieder montieren zu können.
Was soll ich sagen… mit der Hilfe von zwei weiteren Heimwerkern haben wir diese Aufgabe gemeistert.
Hier schon mal eine kurze Vorschau zu der in Kürze erscheinenden Baubeschreibung der Ablagen:
Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden und habe wieder viel gelernt.
Lies also demnächst hier bei Deinem Kellerwerker, wie ich die Ablagen konstruiert, gebaut und die Oberflächen behandelt habe.
Lies auch, wieso der Farbton völlig falsch gewählt wurde, sich dann über Nacht aber doch in den richtigen verwandelt hat.
Lies weiterhin, wie irgendjemand einfach den angrenzenden Heizkörper um 13 cm verschoben hat, so dass das letzte Ablagelement nicht passte…
Das alles demnächst bei Deinem Kellerwerker! Ich freu mich auf Dich!