Sponsoring im Blog

Nachdem schon mehrer Blogger ihren Umgang mit Sponsoring und Werbung dargestellt haben und dieses Thema aufgrund der wachsenden Besucherzahlen auf meinem Blog  offensichtlich immer relevanter wird, möchte ich auch mit meiner Meinung nicht hinterm Berg halten.

Ich betreibe diesen Blog als Hobby. Es macht mir Spaß zu schreiben und zu werkeln. Ich freue mich, wenn andere Leser Spaß an meinen Beiträgen haben und vielleicht sogar etwas daraus mitnehmen. Das hat etwas mit Werten zu tun, über die ich hier bereits gesprochen habe.

In letzter Zeit kommen verstärkt Marketingagenturen auf mich zu und bieten mir Geld oder Gutscheine für Backlinks an. Ich habe mich ehrlich gesagt noch nicht sehr intensiv damit beschäftigt. Die einzige Erfahrung habe ich mit Gardena und dem Testbericht für die Spaltaxt gemacht. Da wurde ich angeschrieben und gefragt, ob ich einen Testbericht schreiben möchte. Als “Honorar” durfte ich die Produkte behalten.

Mir waren zu diesem Zeitpunkt die Zusammenhänge nicht so bewusst, deshalb habe ich es gemacht. Nicht dass ich das nun bereue, aber ich denke wenn ich zukünftig so etwas nochmal mache, werde ich vielleicht noch intensiver darauf hinweisen, dass es sich um einen Produkttest handelt und die Bedingungen offenlegen.

Weiterhin kann niemand von mir gefakte Testberichte erwarten. Wenn ich teste, dann berichte ich auch über das Produkt so wie ich es erlebe. Ist das Produkt bullshit, werde ich es offen sagen… äh schreiben.

Machen wir uns nichts vor: So ein Blog ist ein tolles Hobby und ich genieße die daraus resultierende Kommunikation mit Gleichgesinnten sehr.

Es kostet aber natürlich auch Geld – so wie jedes Hobby. Die Materialien sind das Eine, die Maschinen und das Werkzeug das Andere. Je mehr ich mich mit diesem Hobby auseinandersetze, desto höher werden naturgemäß die Ansprüche. Auch der Verschleiß wird höher, ob es nun ein Sägeblatt für die Tischkreissäge oder vielleicht sogar die ganze Tischkreissäge ist.

Ich möchte also mich hier und jetzt Euch gegenüber, meinen lieben Lesern, dazu bekennen, dass ich vielleicht zukünftig auf diverse Sponsoring-Maßnahmen zurückgreifen werde. Ich verspreche aber auch, dass dieser Blog nicht zu einer Werbeplattform verkommen wird. Bei Produkttests könnt Ihr darauf vertrauen, dass ich keine geschönten Berichte abliefere.

Meine Beiträge werden nur von mir – vielleicht auch mal von einem Gastautor (Bewerbungen sind übrigens herzlich willkommen) geschrieben, der dann aber auch transparent benannt wird.

Der Kellerwerker bleibt authentisch, selbst wenn er mal auf die Angebote einiger seriöser Sponsoren eingehen sollte.

Ich möchte mich weiterhin ganz herzlich für Euer Interesse bedanken! Mittlerweile habe ich täglich um die 100 Besucher, die sich meine Artikel durchlesen… Wahnsinn!

Vielen Dank Ihr Lieben!

2 Gedanken zu „Sponsoring im Blog

  1. Marc

    Ein Thema so alt wie die Menschheit. Na, fast zumindest 🙂

    Das Thema kam bei mir im Zuge eines Produktsponsorings auch schon mal zur Sprache und gehört wohl zu jedem Blog ab einer bestimmten Größe.

    Ich finde Sponsoring kein bisschen verwerflich, nicht mal bei finanziellen Gegenleistungen, so lange es auch so kommuniziert wird. Ich habe auf diese Art und Weise beinahe mein ganzes elektrisches Werkzeug zusammenbekommen. Und warum auch nicht? Über beinahe jedes einzelne habe ich geschrieben und auch erwähnt, dass es gesponsert wurde.

    Dass es immer wieder Leute gibt, die dann ein Fass aufmachen, interessiert mich da nicht die Bohne. Da sollten einige mal den Ball flach halten.

    Von kommerziellen “Gastartikeln” (Wobei diese Bezeichnung dafür i. d. R. eine Frechheit ist) sehe ich allerdings grundsätzlich ab. Vor allem für die unverschämt niedrigen Preise, die dafür geboten werden. Man vergesse doch bitte nicht, dass diese Artikel mit dem Link meist Monate und Jahre im Internet liegen und für ein besseress Ranking bei Google dienen.

    Bei Backlinks besteht eine nicht unerhebliche, “technische” Gefahr für den eigenen Blog: Die Google-Webmaster-Richtlinien verbieten gekaufte Links. Zwar herrscht eine Diskussion, was darunter fällt und natürlich sehen die ganzen Agenturen die erwähnten Backlinks nicht als gekauft an, aber ich denke, da braucht man sich nichts vormachen.

    Die Gefahr für den eigenen Blog ist nicht unerheblich, da ein enormer Ranking-Verlust, wenn nicht gar die Entfernung aus dem Index droht, wenn Google das wirklich durchsetzen sollte. Sämtliche Backlinks auf Sponsoren werden daher bei mit mit rel=”nofollow” versehen, um genau das zu vermeiden.

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    1. Frank Rath

      Ja für mich ist dieses Thema neu und ich bin überrascht was sich da so tut….

      Ich will auf keinen Fall die Glaubwürdigkeit gefährden, deshalb bin ich da noch sehr vorsichtig und will meine Sichtweise klar stellen.

      Mit Gastartikeln meinte ich übrigens Heimwerker, die keinen eigenen Blog haben, aber mal ein Projekt beschreiben möchten.

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