Umbau Tischkreissäge – der Sägetisch

Nun war der Läufer des Paralellanschlages mit der Verriegelung fertig.

Bevor ich nun den Anschlag anschweiße, wollte ich die stark in Mitleidenschaft gezogene Oberfläche des Sägetisches erneuern.

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Dazu sägte eine 12 mm Siebdruckplatte auf die Außenmaße des Tisches zurecht und übertrug mit einem Winkel die Maße für den Einsatz auf die Platte

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Der alte Einsatz ist mit vier Maschinenschrauben befestigt und ich dachte mir, dieses System zu übernehmen.

Ich sägte also mit der Stichsäge die angezeichnete Fläche grob aus, wobei ich darauf achtete mindestens einen Millimeter von der Markierung nach innen Abstand zu halten.

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Das ging problemlos und ich konnte im nächsten Schritt die Tischplatte auf die Säge schrauben.

Dazu bohrte ich von unten 3 mm Löcher das Blech des alten Sägetisches.

Dann fixierte ich die Siebdruckplatte mit Schraubzwingen und richtete sie aus. Dabei orientierte ich mich an dem Ausschnitt des alten Einsatzes.

Als alles passte, schraubte ich die Platte von unten durch die 3 mm Löcher mit 3x10mm Schrauben fest.

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Das sieht schon ganz gut aus!

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Die Kanten der Tischplatte habe ich mit einem Fasenfräser mit Anlaufring schön abgeschrägt.

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Jetzt folgt das Feintuning der Aussparung für den Sägeblatt-Einsatz. Das Anpassen erfolgt hier mit meiner Oberfräse und einem Bündig-Fräser mit Anlaufring.

Als “Schablone” nehme ich die eigentliche Aussparung des alten Einsatzes. Der neue Einsatz sitzt ja immerhin 12 mm höher.

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Das klappte viel besser als ich dachte und das obwohl bei meiner Oberfräse der Schalter kaputt ist und ich über ein schaltbares Verlängerungskabel die Oberfräse schalten musste…

Nachdem der Ausschnitt fertig war, sägte und schliff ich den eigentlichen Einsatz zurecht. Mit meinem Tellerschleifer ging das gut.

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Der alte Einsatz lag versenkt in der Aussparung des Sägetisches. Nun kam ja noch eine 12 mm Platte drauf. Somit würde der Einsatz um etwa 13 Millimeter zu tief sitzen. Deshalb habe ich zusätzlich zu 12 mm hohen Distanzleisten mehrere Lagen Gewebeklebeband als Unterfütterung eingesetzt.

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Die Löcher habe ich anhand des alten Einsatzes gebohrt und gesenkt. Um den Einsatz aus dem Ausschnitt herauszubekommen, habe ich noch ein 15 mm Loch mit dem Forstnerbohrer gesetzt. Vorher habe ich gefühlt zwei Stunden gebraucht um das verdammte Teil den perfekt sitzenden Einsatz herauszuprügeln herauszuholen.

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Nun passt der Einsatz nahezu perfekt, lediglich die eine Ecke kam etwas hoch. Diesen Missstand beseitigte ich mit einem scharfen Stechbeitel. Sieht zwar nicht schön aus, aber jetzt flutscht alles!

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Ich demontierte den Spaltkeil und kurbelte das Sägeblatt ganz runter. Im nächsten Schritt montierte ich den Einsatz und fuhr das laufende Sägeblatt langsam bis zum Anschlag hoch.

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Zuletzt sägte ich mit der Stichsäge den Schlitz für den Spaltkeil ein und voila… fertig!

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Im nächsten Beitrag folgt der Bau des Parallelanschlages.

Herzliche Grüße

Frank

 

 

 

 

 

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