Der Kellerwerker schreibt mal wieder

Liebe Leser,

einigen ist es vielleicht aufgefallen: ich habe mich seit Monaten nur sporadisch zu Wort gemeldet. Das hatte einen Grund.

Meine Frau ist letztes Jahr an Krebs erkrankt. Sie hat gekämpft, gehofft und wir haben alles in unserer Macht stehende versucht. Leider hat sie diesen Kampf am 15.06.17 – an unserem 16. Hochzeitstag verloren. Meine Frau Daniela ist im Kreise ihrer Familie und ihrer Freunde friedlich mit 46 Jahren zu Hause eingeschlafen, nachdem wir sie bis zum Schluss gepflegt haben.

In den letzten Monaten hatte ich also keine Zeit für die Werkstatt oder für spezielle Projekte. Auch meine Autorentätigkeit für Einhell habe ich komplett ruhen lassen.

Letzte Woche war die Beisetzung und nun müssen wir nach vorne blicken. Was die Zukunft bringen wird ist mir nicht klar. Ich habe zwei Kinder – 11 und 13 Jahre alt und sie stehen natürlich an erster Stelle in meiner Zukunftsplanung.

Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder etwas Heimwerkliches zu tun. Im April habe ich – nicht ganz freiwillig- die Dachgeschosswohnung komplett saniert. In den letzten Tagen räumte ich unsere Wohnung auf und um. Dabei habe ich schon ein IKEA-Regal umgebaut und ein simples Regal für die Mikrowelle gebaut. Kleinigkeiten, aber aus alter Gewohnheit knipse ich die ganze Zeit mit meinem Handy die Arbeitsschritte. Es ist naturgemäß viel liegen geblieben und in einem Altbauhaus gibt es immer viel zu tun. Vielleicht beschreibe ich demnächst meine Sanierung der Dachgeschosswohnung. Ich habe dort das  Badezimmer komplett neu gemacht, inklusive Einbau von Sanblocs, Fliesenarbeiten, usw.

Da das Schreiben für mich immer eine Art Entspannung, Ausgleich und auch einen therapeutischen Effekt hat, werde ich langsam wieder mit kleinen Beiträgen anfangen.

Ich freue mich, wenn Du mich wieder auf meine Heimwerker-Reise begleitest. So wie es aussieht, wird es also wieder weitergehen mit dem Kellerwerker, wenn auch bestimmt nicht regelmäßig. Sei also gespannt…

Bis dahin

Frank

-der Kellerwerker

4 Gedanken zu „Der Kellerwerker schreibt mal wieder

  1. Stefan

    Hallo Frank,

    Das sind absolut keine guten Neuigkeiten die du da schreibst und ich wünsche dir mein aufrichtiges Beileid. Nur im entferntesten kann ich mir es als Außenstehender vorstellen, was es für dich bedeuten muss, nun als Alleinerziehender für zwei Kinder da zu stehen. Trotz dieser schweren Bürde wünsche ich dir nur das Allerbeste auf deinem “neuem” Lebensweg und hoffe, dass du deine positive Lebenseinstellung beibehältst.

    In der Hoffnung bald wieder bessere Neuigkeiten von dir zu hören sende ich dir
    Schöne Grüße aus Wien!
    Stefan

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  2. Klaus

    oh, der böse böse Krebs. Mein aufrichtiges Beileid.
    Ich war als Kind selbst betroffen. Meine Mutter starb an Krebs, da war ich 14 Jahre alt, meine Schwester gerade 13 geworden. Mein Vater, der als Polizist im Schichtdienst arbeitete hatte nun alle Hände voll zu tun, den Haushalt und die Kinder zu versorgen. Sicher keine leichte Aufgabe.
    Nun, aus uns Kindern ist trotzdem was geworden. Nur leider wiederholt sich vieles im Leben. Meine Frau hatte vor vier Jahren auch die Diagnose Krebs. Glücklicherweise lebt sie noch, Das Familienleben schränkt es trotzdem sehr stark ein, weil immer irgendwo neues Unheil schwebt.
    Ich wünsch dir und deinen Kindern Kraft, Ausdauer und Glück für die Zukunft.
    Gruß aus Hamburg
    Klaus

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  3. Peter

    Hallo Frank, auch mein herzliches Beileid. Meine Frau ist letztes Jahr an Krebs gestorben. Ich wünsche dir viel Kraft um den Blick nach Vorne weiter fest im Auge zu behalten.
    Gruß Peter

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  4. Daniel

    Hallo Frank,

    auch von mir natürlich mein aufrichtiges Beileid!
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft damit Du für Dich und Deine Kids
    trotz des schweren Verlusts einen guten Weg findest!

    Gruß
    Daniel

    P.S. Bei Deiner Heimwerkerreise bin ich natürlich dabei,
    ich freue mich immer von Dir zu lesen und hoffe,
    dass Dir die schwere Zeit nicht deinen Humor genommen hat.

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