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Der Kellerwerker schreibt mal wieder

Liebe Leser,

einigen ist es vielleicht aufgefallen: ich habe mich seit Monaten nur sporadisch zu Wort gemeldet. Das hatte einen Grund.

Meine Frau ist letztes Jahr an Krebs erkrankt. Sie hat gekämpft, gehofft und wir haben alles in unserer Macht stehende versucht. Leider hat sie diesen Kampf am 15.06.17 – an unserem 16. Hochzeitstag verloren. Meine Frau Daniela ist im Kreise ihrer Familie und ihrer Freunde friedlich mit 46 Jahren zu Hause eingeschlafen, nachdem wir sie bis zum Schluss gepflegt haben.

In den letzten Monaten hatte ich also keine Zeit für die Werkstatt oder für spezielle Projekte. Auch meine Autorentätigkeit für Einhell habe ich komplett ruhen lassen.

Letzte Woche war die Beisetzung und nun müssen wir nach vorne blicken. Was die Zukunft bringen wird ist mir nicht klar. Ich habe zwei Kinder – 11 und 13 Jahre alt und sie stehen natürlich an erster Stelle in meiner Zukunftsplanung.

Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder etwas Heimwerkliches zu tun. Im April habe ich – nicht ganz freiwillig- die Dachgeschosswohnung komplett saniert. In den letzten Tagen räumte ich unsere Wohnung auf und um. Dabei habe ich schon ein IKEA-Regal umgebaut und ein simples Regal für die Mikrowelle gebaut. Kleinigkeiten, aber aus alter Gewohnheit knipse ich die ganze Zeit mit meinem Handy die Arbeitsschritte. Es ist naturgemäß viel liegen geblieben und in einem Altbauhaus gibt es immer viel zu tun. Vielleicht beschreibe ich demnächst meine Sanierung der Dachgeschosswohnung. Ich habe dort das  Badezimmer komplett neu gemacht, inklusive Einbau von Sanblocs, Fliesenarbeiten, usw.

Da das Schreiben für mich immer eine Art Entspannung, Ausgleich und auch einen therapeutischen Effekt hat, werde ich langsam wieder mit kleinen Beiträgen anfangen.

Ich freue mich, wenn Du mich wieder auf meine Heimwerker-Reise begleitest. So wie es aussieht, wird es also wieder weitergehen mit dem Kellerwerker, wenn auch bestimmt nicht regelmäßig. Sei also gespannt…

Bis dahin

Frank

-der Kellerwerker

Wasserschaden marsch…!

Meinen treuen Lesern – also auch dir- ist sicherlich bekannt, dass ich stolzer Eigentümer eines (uralten) Mehrfamilienhauses bin. Neben den drei vermieteten Wohnungen wohne ich mit meiner Familie in der untersten Wohnung. Das ist toll, hat es mich doch zum Heimwerken gebracht und mich motiviert, meine heimwerklichen Fähigkeiten auszubauen…

Na ja um ehrlich zu sein, habe ich anfangs alles selbst gemacht, weil wir aus Geldmangel keine andere Möglichkeit hatten. Wer selbst ein Haus hat, weiß, dass es immer etwas zu tun gibt. Wenn Mieter mit im Haus wohnen gibt es mehr zu tun. Und wenn die Mieterstruktur aus lauter Studenten-WGs besteht, gibt es richtig viel zu tun…

Nun habe ich glücklicherweise Spaß am Heimwerken und ich empfinde es nicht als großartige Belastung. Es gibt aber tatsächlich Situationen, in denen ich auch nicht weiter weiß. Ich beschreibe hier mal den letzten Vorfall, weil er wirklich etwas außergewöhnlich war:

Abends um 23.00 Uhr klingelt es an der Tür und eine Mieterin aus dem zweiten Stock steht im Bademantel vor mir. Sie erzählte mir aufgeregt von einem großen Wasserfleck an der Decke, der offensichtlich immer größer zu werden schien. Eigentlich selbst im Begriff ins Bett zu gehen, schlurfte ich mit ihr in die Wohnung und staunte nicht schlecht, als Wasser aus der IKEA-Deckenlampe direkt in ihre Winterstiefel tropfte. Im Gegensatz zu meiner Mieterin waren mir ihre Schuhe relativ gleichgültig und dachte nur an die Ursache des Wasserschaden. Ich überlegte kurz und hastete in die obere Wohnung.

Was soll ich sagen… diese WG erfüllt alle Klischees einer Studenten-WG. Es ist dort immer laut, immer mindestens die doppelte Anzahl an Menschen wie gemeldete Mieter anwesend und es riecht stets leicht nach Tannennadeln… Ich klopfte also aufgeregt an der Tür, nach dem keiner auf das Klingeln reagierte. Nach einiger Zeit hörte ich Lebenszeichen und eine mir völlig fremde Person öffnete total verschlafen die Wohnungstür. Nachdem ich versuchte ihm die Problematik in kurzen Sätzen zu erklären, schob ich ihn einfach beiseite und machte das Licht im Flur an. Ich blickte auf einen komplett überschwemmten Flur, der seinen Wassernachschub offensichtlich aus dem Badezimmer bezog. Ich watete durch das Wasser, bemerkte das die Klospülung ununterbrochen lief und versuchte den Absperrhahn am Spülkasten zu schließen. Das gelang mir auch irgendwann. Der “Gast” ging zwischenzeitlich ohne weitere Anteilnahme wieder in ein Zimmer, wo das Wasser noch nicht angekommen war.

Nachdem ich mir sicher war, dass kein weiteres Wasser aus dem Klo floss, erhob ich leicht meine Stimme und lud zur spontanen Mieterversammlung ein… also ich war doch recht laut, denn ich war ob der geringen Anteilnahme eines akuten Wasserschaden etwas… sagen wir entrüstet. Meine Chaosmieter kamen aus ihren Zimmern und fragten aufgeregt, ob es den brennen würde. Nein, im Gegenteil… es war bereits GELÖSCHT!!!!!

Fakt war, irgendeine Pappnase hat die Spülung gedrückt und nicht darauf geachtet, dass sie nicht aufhörte zu spülen. Zusätzlich haben alle Mieter verdrängt, dass das Wasser seit Monaten schlecht ablief. Tja eins kam zum anderen und der Abfluss war verstopft, die Spülung lief und das Wasser floss über den Toilettenrand in den Flur.

Irgendwie hatte ich nicht den Eindruck, dass sich irgendjemand für die Situation auch nur ansatzweise interessierte. Die ersten machten den Ansatz wieder zurück in ihr Bett zu gehen. Ich kramte in Gedanken mein Vokabular aus meiner Bundeswehrgrundausbildung heraus und… äh… delegierte die Aufräumarbeiten. Das Problem war nur, dass alles nass und mit den üblichen Hausmitteln der Wasserschaden nicht zu bewältigen war. Mittlerweile war es 23.40 Uhr und ich suchte entnervt die Nummer meines Versicherungsmenschen in mein Handy. Mir war eigentlich klar, dass da keiner rangehen würde, wurde aber eines besseren belehrt… Mein Versicherungsonkel (alter Kumpel von mir) ging ran und meinte, ich solle mir einen Trocknungsservice rufen. Er regelt dann am nächsten Tag den Rest. Gut, ich ran an Google und nachdem ich zwei lokale Nummern abtelefonierte und keiner ran ging, kam ich auf Schadenengel.de

Der Name passte, die Telefonnummer war groß auf der Internetseite lesbar, also rief ich an. Boing, sofort ging eine freundliche Dame ran, nahm meinen Schaden auf und versicherte mir, dass gleich jemand anrufen und dann vorbeikommen würde. Klar… um 23.45 Uhr…

Um 23.49 Uhr rief mich Herr Völz an und fragte mich, ob das Wasser noch läuft… Ähhh… nein… Gut dann kommt gleich sein Monteur vorbei und stellt bei Bedarf gleich einen Kondenstrockner auf. Ich müsste nur vor Ort sein, um den Auftragsbogen auszufüllen. Geld bräuchte ich aber keines, das wird mit der Gebäudepflicht geregelt.

Um 0.25 Uhr stand ein Monteur in dem besagten Flur und begutachtete den Schaden. Meine Studenten waren übrigens alle wieder im Bett… Er riss den Teppich im Flur hoch und saugte das Wasser im Flur und im Bad ab. Danach kam der (sehr laute 🙂 ) Kondenstrockner zum Einsatz.

Am nächsten Tag kam ein Klempner mit einer Rohr-Kamera und stellte fest, dass der Abfluss verkalkt war… also Vermietersache. Die Dame von Schadenengel.de nahm meine Sorgen auf und regelte mit der Versicherung die Kostenübernahme der Trocknungs- und Aufräumarbeiten, sowie der Sanierung des Flurbodens inklusive neuen Teppich, der Trocknung der Zwischendecke und die Malerarbeiten in der unteren Wohnung. Ich kümmerte mich in dieser Zeit um die Beseitigung der Verstopfung, was keine angenehme Aufgabe war… Die Ablagerungen rührten von einer schlecht verlegten Abwasserleitung, die einen ambitionierten Knick aufwies.

die Ursache…

Ich musste ein Zwischenstück aussägen und ein neues Stück mit Muffe einsetzen.

Bäh…

 

endlich geschafft…

Das klingt zwar einfach, dauerte aber etwa 3 Stunden mit unzähligen Wutausbrüchen und gedanklich durchgespielter Räumung der gesamten Wohnung samt Studenten… Meine Frau berichtete mir später, dass sie beobachtete, wie alle Studenten das Haus fluchtartig verließen… 🙂

Zwei Tage später kam der Fußbodenleger, tauschte die OSB-Platten im Flur aus und legte neuen Teppich. Nachdem der Monteur den Kondenstrockner abgeholt hatte, kam zwei Tage später der Maler und strich die Decke in der Wohnung darunter. Zwischendurch kam die schriftliche Kostenübernahme meiner Versicherung. Nach also etwa zwei Wochen war alles wieder so, als wenn nichts geschehen wäre… bis auf die WG, die ich erstmal neu “kalibrierte”.

Ich kann dir also die Firma Schadenengel.de wirklich empfehlen und sie kommt daher auch in meine Rubrik “best of Heimwerkerpartner“, denn das hat sie sich wirklich verdient…

Ich wünsche dir zwar nicht, dass du die Schadenengel in Anspruch nehmen musst, aber wenn es zu einem Wasserschaden kommt, wende dich vertrauensvoll an sie.

Herzliche Grüße

Frank

 

 

 

Arbeitshandschuhe im Heimwerkeralltag

Ich muss gestehen, dass ich seit Jahren für alle möglichen Arbeiten Arbeitshandschuhe verwende. Auch wenn es den Anschein einer verweichlichten Arbeitsweise hat, komme ich mit diesem Vorurteil doch so gut zurecht, dass ich sie in der Werkstatt kaum ausziehe.

In einem meiner youtube-Kommentare wurde ich nun (zurecht) intensiv darauf hingewiesen, dass ich sogar an der Standbohrmaschine Handschuhe trage. Ich Teufelskerl….

Aber im Ernst… stimmt, ist nicht richtig und kann wirklich gefährlich werden. Ich machte mir aber das erste mal Gedanken über das Thema Arbeitshandschuhe. Meistens sehen meine Handschuhe nach kurzer Zeit so aus:

In so einem Fall geben die Arbeitshandschuhe zwar einen gewissen Schutz vor Verunreinigungen, aber nicht vor Verletzungen. Im Gegenteil, ist die Gefahr, mit den losen Enden irgendwo hängen zu bleiben, doch deutlich höher.

Wo setze ich aber nun welche Arbeitshandschuhe (eigentlich heißt es Schutzhandschuhe) ein und vor allem… warum Ich habe mir noch nie richtig Gedanken dazu gemacht und mich mal näher damit beschäftigt?

Arten von Arbeitshandschuhen

Schutzhandschuhe sollen deine Hände schützen bei Arbeiten mit

  • scharfen oder spitzen Gegenständen
  • rauhen Materialen
  • gefährlichen Stoffen (Gefahrstoffen)

Natürlich gibt es auch den Schutz vor Verunreinigungen, z.B. beim Lackieren oder beim Arbeiten mit Harzen oder mit ölhaltigen Gegenständen. Das Reinigen der Hände dauert manchmal genauso lange wie die Arbeit an sich…

Ich habe bei mir eigentlich nur drei Arten von Schutzhandschuhen im Einsatz:

  • schwere Lederhandschuhe (zum Schweißen oder für grobe Arbeiten)
  • leichte Baumwollhandschuhe (Holz- und Metallarbeiten, Gartenarbeiten, etc.)
  • Latexhandschuhe (Lackierarbeiten Prostatavorsorge, Arbeiten mit Epoxidharz)

Lederhandschuhe

Die typischen Lederhandschuhe bestehen im Griffbereich aus festem Leder (z.B. Spaltleder) und sind im Bereich des Handrückens mit einem Stoff ausgestattet. Die Lederhandschuhe halten bei mir ewig, weil ich sie nur selten benutze und dann auch nur kurz. Zum Beispiel beim Schweißen oder wenn ich grobe Metallarbeiten zu erledigen habe. Auch bei Holzarbeiten mit sägerauhem Holz, wo die Gefahr sich einen Splitter in die Hände zu jagen sehr hoch ist, trage ich solche Handschuhe.

Latex- oder Vinylhandschuhe

Auch bekannt als “Einweghandschuhe” kannte ich früher eher aus der Arztpraxis oder dem Krankenhaus. Die Latexhandschuhe hole ich mir beim Discounter im 100er-Pack für unter 10 € und werfe sie nach jedem Gebrauch weg, weil das auf Linksdrehen sich als nicht nützlich erwies… Ich gehe damit recht verschwenderisch um. Zum einen, weil sie doch schnell kaputtgehen, zum anderen, weil ich sie wegen der Schweißbildung nicht lange tragen mag.

Baumwollhandschuhe

Am häufigsten benutze ich die Baumwollhandschuhe, die in der Innenfläche eine Kunststoffbeschichtung haben. Sie bieten einen leichten Schutz vor Holzsplitter oder Metallspänen, schützen vor Verunreinigungen und sind angenehm zu tragen. Außer an der Standbohrmaschine (!) habe ich sie eigentlich ständig an. Dementsprechend sind sie auch schnell kaputt oder so verunreinigt, dass ich sie nur noch für bestimmte Arbeiten nehmen kann, z.B. für Metallarbeiten. Mein Verbrauch ist also relativ hoch und leider sind sie nicht so günstig, wie die Latexhandschuhe.

Ich habe billige Versionen im Internet gekauft und war tief enttäuscht, weil sie sehr schnell kaputt gingen und dafür dann doch zu teuer waren. Die meisten Angebote von den einschlägigen Discountern sind zwar recht günstig, aber sie sind immer nur in grau oder grün erhältlich. Ich habe mir nicht nur einmal ein Werkstück aus Holz ruiniert, weil ich nicht darauf geachtet habe, dass die Handschuhe total verschmutzt waren. Gerade vor Kurzem habe ich die Deckplatte eines Schränkchens neu machen müssen, weil ich die falschen Handschuhe gegriffen habe, mit denen ich vorher ölige Metallwinkel transportiert habe. Die Ölflecken habe ich nicht mehr weggeschliffen bekommen… Daraufhin habe ich alle alten Handschuhe ordnungsgemäß entsorgt… im Fegefeuer…

Meine letzte Bestellung erfolgt bei “www.gaerner.de“, weil ich diesen Shop aus meinem beruflichen Alltag her kenne. Eigentlich ist die Firma gaerner GmbH ein Lieferant für die Industrie, aber natürlich kannst du auch als Heimwerker dort bestellen. Für 24 Handschuhe bezahle ich etwa 2,70 € das Stück und das ist deutlich weniger, als ich bisher bezahlte – außer die Dinger von ebay, die aber leider ihr Geld nicht wert waren… Das Wichtigste war mir aber, dass die Handschuhe weiß sein sollten. So erkenne ich sofort, wenn sie verdreckt sind und vermeide damit solche Unfälle wie oben beschrieben.

Somit hat es die Firma gaerner GmbH geschafft in meine “best of Heimwerkerpartner” zu kommen. Glückwunsch! 🙂

Wo nutzt du Handschuhe im Heimwerkeralltag, worauf achtest du besonders und wo kaufst du sie? Hast du einen Tipp zum Thema “Handschuhe”? Schreibe einfach in die Kommentarzeile.

Bis bald und herzliche Grüße

Frank

 

 

 

 

Ein Lebenszeichen

Ja, lange ist es her, seit ich meinen letzten Beitrag in diesem Blog veröffentlichte – über zwei Monate…

Du als Stammleser hast dich sicherlich gefragt, was mit dem Kellerwerker los ist. Verschollen, unerwarteter Reichtum, Unfall, Steuerflucht…?

Nein, natürlich nicht.

In meiner Familie gibt es einen schweren Krankheitsfall und das erforderte und erfordert meinen ganzen Einsatz. Ich habe soweit alle Projekte ruhen lassen und auch das Schreiben der Gastbeiträge bei Einhell habe ich vorerst eingestellt. Es ist schlicht keine Zeit übrig für die Arbeit im Keller, weil es eben andere Dinge gibt, die wichtiger sind.

Wie lange das noch andauert, kann ich leider nicht sagen. Viele Projekte und Ideen warten darauf beendet oder angefangen zu werden. Viele Arbeiten im und ums Haus zeigen sich mir vorwurfsvoll und wollen erledigt werden. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber es gibt wirklich wichtigere Dinge, als Heimwerken…

Das klingt jetzt alles vielleicht etwas traurig und depressiv, aber das entspricht nicht meiner Art. Man kann auch durchaus positive Aspekte aus der aktuellen Situation ziehen: zum Beispiel macht man sich mal Gedanken über Prioritäten, über Werte, über Dinge, die man immer vor sich her schob oder krampfhaft am Laufen hielt. Ich werde und wurde mit Menschen konfrontiert, die über meine “Probleme” nur müde lächeln können und ich sah staunend zu wie sich diese Menschen über Kleinigkeiten mehr freuen, einfache Sachen mehr wertschätzen als ich mir je vorstellen konnte.

Es ist eine Chance, sich mal Gedanken über sein Leben, seine Ziele – natürlich auch über diesen Blog, meine Projekte und meine bisherige Internetkarriere zu machen. Ich weiß nicht was kommen wird, aber ich habe für mich festgestellt, dass ich gerne Dinge baue und mich gerne heimwerklich betätige. Das werde ich auch bestimmt wieder machen. Auch das Schreiben macht mir Spaß, so dass auch dieser Blog sicherlich wieder aufleben wird. Vielleicht in einem anderen Rhythmus aber der Kellerwerker kommt auf jeden Fall wieder!

Bis dahin wünsche ich dir alles Gute – vor allem Gesundheit – und freue mich auf das nächste Projekt, dass ich dir hier präsentieren darf.

Herzliche Grüße
Frank
-der Kellerwerker

Kopf hoch!

In letzter Zeit ist es etwas ruhiger auf diesem Blog geworden. Warum?

Erster Grund

Einige von euch haben es wahrscheinlich über facebook mitbekommen: mein Laptop samt externer Festplatte, unendlichen vielen Bilder und Videoclips von zwei Projekten wurde gestohlen. Das ist sehr ärgerlich, nicht nur weil der Laptop erst ein halbes Jahr alt ist. Das ganze Bild- und Videomaterial war nur auf diesem Laptop und ist somit für mich endgültig verloren. Wir reden hier über etwa 200 Gb….

Ich hätte euch gerne gezeigt, wie ich den Rollenbieger oder den Empfangstresen gebaut habe. Der Empfangstresen ist noch nicht fertig, deshalb fange ich nun wieder mit dem Filmen an. Die etwa 40 Stunden Arbeitszeit, die ich bereits investiert und dokumentiert habe, sind allerdings futsch.

Ich will mich gar nicht großartig mit Jammern aufhalten. Ich habe bereits einen neuen Laptop und werde ab nächster Woche an dem Tresen weiter arbeiten.

Zweiter Grund

Aufgrund einer schwerwiegenden Krankheit in meinem engsten Familienumkreis bin ich anderweitig eingebunden und habe einfach keine Zeit für die Werkstatt.

ABER: Ich merke schon, dass mich das Herumwerkeln deutlich entspannt. Deshalb werde ich einfach in den nächsten Tagen mal wieder unten das Licht anknipsen und zum Anfang etwas aufräumen. Dabei überlege ich mir dann die nächsten Arbeitsschritte für den Tresen.

Es geht also auf jeden Fall weiter. Auch bei meinem youtube-Kanal ist gerade heftig Bewegung reingekommen! Ich habe innerhalb weniger Tage viele neue Abonnenten gekriegt und die 100er Marke durchbrochen! Wenn das so weiter geht bestelle ich mir einen neuen Sportwagen… 🙂

Zum Thema youtube: ich überlege seit einiger Zeit, ob ich den Kanal mit englischer Sprache weiterführe. Der Grund ist einfach: die Reichweite steigt enorm. Mein Englisch ist deutlich eingerostet. Ich verstehe etwa 80-90 % der englischsprachigen Kanäle, es aber selbst zu sprechen erfordert etwas Überwindung. Glücklicherweise kann man die Videos schneiden… 🙂

Ich hoffe, du bleibst mir weiterhin treu und freue mich auf die nächsten Beiträge und Videos, die ich exklusiv nur für dich mache!

Herzliche Grüße

Frank

-der Kellerwerker

Kellerwerker-Schablone

Jeder Blogger /youtuber, der etwas auf sich hält hat überall sein Logo oder seinen Namen stehen. Na ja, wenigsten macht das Jimmy Diresta so und da ich ein großer Fan von ihm bin, habe ich beschlossen mir auch eine Sprühschablone anzufertigen.

Nach vielen erfolglosen Versuchen, die ausgedruckte Schrift mit dem Skalpell auszuschneiden und das Ganze dann auf ein festeres Stück Pappe zu übertragen, suchte ich im Internet nach einem Anbieter für solche Schablonen. Tatsächlich gibt es so einen Service und ich bestellte flugs eine Schablone mit 15 mm hohen Buchstaben in dem Font “Army” für etwa 30€.

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Aus der Kellerwerkstatt

Seit einiger Zeit lasse ich ja immer bei der Arbeit an meinen Projekten die Kamera mitlaufen. So kann ich später entscheiden, ob ich zusätzlich zu meinem Blogbeitrag ein Video erstelle oder kann mir gute Bilder aus den Videosequenzen heraus kopieren.

Ich nutze dafür eine alte Kompaktkamera von Canon (SX20 is) mit der ich sehr zufrieden bin. Der große Vorteil dieser Kamera ist der, dass sie mit herkömmlichen AA-Batterien betrieben wird und ich nicht ständig Akkus laden muss. Außerdem hat sie einen 20 fachen Zoom und gute Mikrofone.

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Der Preis ist heiß…

Nun bin ich ja in letzter Zeit ziemlich sensibel was das Thema “Preise für Material im Baumärkten und so” angeht. Warum kannst du hier nachlesen.

Es steht als nächstes der Bau eines Empfangstresen für ein Friseursalon an. Das Gestell besteht aus Stahlprofilen, die Füllbretter und die Platte bestehen aus Leimholzplatten, die in dem gleichen Farbton, wie die übrige Ladeneinrichtung behandelt werden sollen.

Die Profile hole ich bei meinem regionalen Stahlhändler “Horst Broziat GmbH” (das ist übrigens nicht gesponsert!). Dort kann ich auch kleine Mengen millimetergenau abholen zu wirklich guten Preisen.

Bei der Farbe für das Holz handelt es sich um ein Dekowachs von der Firma Osmo. Im Baumarkt kostet eine 0,75 ltr. Dose 29.99€. Im Internet, z.B. bei www.bausep.de kostet das gleiche Produkt 23,77 € inkl. Versand. Das sind mal eben über 25% Einsparung.

Über die Preisunterschiede bei den Stahlprofilen habe ich mich ja bereits ausgelassen, aber auch bei diesen Produkten lohnt sich die Recherche und der Preisvergleich.

Mir geht das alles echt auf die Nerven. Als Heimwerker möchtest du Dinge bauen und reparieren um dich selbst zu verwirklichen, aber auch um Geld zu sparen. Das haben die Baumarktketten erkannt und mit einer ominösen Preispolitik darauf reagiert. Nicht umsonst haben wir die Deutschland die größte Anzahl an Baumärkten pro Einwohner in ganz Europa! Hier kann man Geld verdienen.

Ich finde, wir Heimwerker sollten darauf reagieren. Ich sammel noch ein bisschen und werde dann neben den “best of Heimwerkerblogs” eine neue Rubrik “best of Heimwerkerpartner” ins Leben rufen. Einige von euch haben mir bereits Einkaufstipps mitgeteilt, die ich berücksichtigen werde. Also, wer noch heiße Tipps hat, immer her damit. Dabei geht es nicht immer nur um den besten Preis, sondern auch um Faktoren wie Service oder spezielle Produkte / Dienstleistungen und Qualität.

Wenn ich genug Hinweise bekomme, werde ich eventuell auch regionale Einkaufsmöglichkeiten aufführen. Jeder von euch hat also auch Gestaltungsspielräume bei diesem Projekt.

Ich bin gespannt!

Herzliche Grüße

Frank

Die Holzleim-Affäre

Heute geht es nicht um ein konkretes Projekt, sondern um etwas, was ich mir von der Seele schreiben muss…

Ich würde mich nicht als geizigen Menschen bezeichnen. Im Gegenteil, ich gebe und teile gerne. Ich baue gerne für Andere und helfe anderen Menschen bei irgendwelchen Problemen.

Als Heimwerker hat man sowieso eher den Anspruch an sich, aus alten kaputten Dingen wieder heile und funktionsfähige Dinge zu machen oder mit einfachen Mitteln und Materialien schöne Sachen herzustellen.

Soweit der philosophische Ansatz.

Ich mag es aber überhaupt nicht, wenn ich das Gefühl habe ich werde über den Tisch gezogen!

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